Elektrotechniker

„Ich finde die Abwechslung hier interessant“

Martin Bauer, Elektrotechniker bei der Handtmann Service GmbH & Co. KG

„Ein Industrieunternehmen wie Handtmann hat für mich im Vergleich zu einem Handwerksbetrieb verschiedene Vorteile: bessere Bezahlung, bessere Sozialleistungen, geregelte Arbeitszeiten und sogar Gleitzeit, bezuschusste Kantine und eine Arbeit in geschlossenen Räumen. Deshalb habe ich mich nach meiner Ausbildung zum Elektroinstallateur und dem Wehrdienst bei Handtmann beworben. Seit 2003 arbeite ich nun schon in der Abteilung Technische Dienste der Handtmann Service.

Angefangen habe ich dort als Netz- und Telefontechniker. Ungefähr fünf Jahre lang habe ich Telefon- und Datennetzwerke installiert und Telefone angeschlossen. Dann lag der Schwerpunkt wieder stärker auf dem Elektrobereich. Zwischen 2009 und 2012 habe ich berufsbegleitend eine Meisterausbildung gemacht. Dafür konnte ich Überstunden aufbauen und diese für die Vollzeitblöcke in der Schule nutzen. Diese Regelung hat mir damals sehr geholfen.

Heute bin ich stellvertretender Gruppenleiter für den Elektrobereich. Wir sind insgesamt acht Elektriker, für die ich zum Teil Personalführungsaufgaben übernehme oder die Arbeit verteile, wenn der Gruppenleiter nicht da ist. Meine Hauptaufgaben sind die Behebung von Störungen und Wartungen, zum Beispiel bei Beleuchtungsanlagen, Trafo-Anlagen, Notlicht oder Krananlagen. Auch für unser Dieselkraftwerk bin ich verantwortlich. Zudem betreue ich teilweise Projekt, die an Fremdfirmen vergeben werden, oder arbeite an der Planung von Anlagen mit.

An meinem Beruf finde ich vor allem die Abwechslung interessant. Ich bin immer woanders – in den Büros der Verwaltungsgebäude, unter der Maschine, auf einem 15 Meter hohen Kran in der Halle oder auch mal drei Tage am Schreibtisch, wenn etwas programmiert oder Schaltpläne gezeichnet werden müssen. Hinzu kommen die internen und externen Schulungen, mindestens zwei Mal im Jahr. Die Seminare sind ziemlich teuer, aber das bezahlt der Betrieb ganz selbstverständlich.

Handtmann ist trotz der Größe immer noch sehr persönlich. Die Führung ist nicht so weit weg wie in ganz großen Unternehmen, sondern man kennt hier seinen Chef noch. Arthur und Thomas Handtmann gehen durch die Hallen und fragen oft, was man macht. Zum Beispiel auch, als wir zwischen Weihnachten und Silvester einen Umbau gemacht haben. In den über 13 Jahren, in denen ich hier bin, hat sich vieles verändert. Handtmann ist immer im Aufschwung, es wird viel gebaut und investiert. Da kann man schon stolz sein, dass man hier arbeiten kann.“