
Mit Schublehre, Mikroskop, Röntgenstrahlen und Ultraschall rücken der Werkstoffprüfer und die Werkstoffprüferin Metall zu Leibe: Sie prüfen die Hitzebeständigkeit und Belastbarkeit, den Härtegrad oder die Leitfähigkeit. So finden sie die spezifischen Eigenschaften ihres Prüfstoffes heraus und bestimmen damit, wozu der Stoff verwendbar ist.
Von den Versuchen und Messungen der Werkstoffprüfer / in kann unter Umständen sogar unser Leben abhängen: Sie überprüfen beispielsweise, ob sich in den Legierungen, aus denen Autoteile hergestellt werden, Luftblasen, Risse oder Fremdeinschlüsse befinden, wodurch ihre Funktionstüchtigkeit eingeschränkt wäre. Die Untersuchungen finden zum Teil direkt in der Produktion oder Gießerei statt. Da die Werkstoffprüfer / innen alle ihre Proben selbst vorbereiten müssen, brauchen sie Kraft und die Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung. Nach der Untersuchung dokumentieren sie alles in klarer und meist auch grafischer Darstellung.
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Voraussetzungen: Mittlere Reife, Hochschulreife
Anforderungen: Interesse an verschiedenen Werkstoffen, logisches Denkvermögen, gute Leistungen in Mathematik und Physik, genaue und systematische Arbeitsweise, Gründlichkeit und Sorgfalt, Konsentrationsfähigkeit und Teamfähigkeit
Handtmann Service
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88400 Biberach
Frau Ruth Berg
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Frau Ines Wimbauer
Assistenz kaufmännische Ausbildung
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